Griechenland, Griechenland, Griechenland – Alles drehte sich noch vor wenigen Wochen um Griechenland und nun ist auch Weißrussland allem Anschein nach finanziell stark angeschlagen. Der weißrussische Staatschef Alexander Lukaschenko wollte noch vor kurzer Zeit auf keinen Fall Hilfe vom Westen annehmen und nun doch.
Diese Tatsache zeigt, dass auch Weißrussland in großer Not ist und ohne den 3,5 bis 8 Milliarden Dollar Kredit vom IWF in ein Chaos versinken würde. Auch die EU scheint in einer tiefen Krise zu stecken, denn immer mehr Länder sind auf fremde Hilfe angewiesen. In diesen Zeiten müssen die europäischen Länder zusammenhalten, da sonst eine Teilung Europas droht.
Russland möchte nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl vom Dezember nicht aushelfen, daher ist Weißrussland auf den Milliarden-Kredit des IWF angewiesen. Doch dies könnte sich als schwierig erweisen, da etwa 70 Prozent der Unternehmen in Staatshand sind. Der Westen und Russland über harte Kritik an Weißrussland aus und fordern einen Kurswechsel. Alexander Lukaschenko gilt als letzter Diktator in Europa, daher dürfte sich die Unterstützung als schwierig erweisen.
Der Internetbranche geht es aktuell scheinbar ziemlich gut, wenn nicht sogar zu gut. Erst kürzlich stieg LinkedIn ein und nun will auch der Social Games Hersteller Zynga ganz dick im Geschäft mitmischen.
Nach Informationen der Finanznachrichtenagentur Bloomberg, plane Zynga schon bald einen Börsengang. All Things Digital spricht sogar von nächster Woche. Zynga hat aus Sicht vieler Experten sogar eine gute Chance auf eine Milliarden-Bewertung. Demnach komme Zynga jährlich auf einen Gewinn von 400 Millionen Dollar und einem Umsatz von 850 Mio. Dollar. Vermutlich hat der Börsengang von LinkedIn die Pläne von Zynga beschleunigt.
Unbeantwortet bleibt aber, ob es zu einer erneuten Internet-Blase bzw. DotCom-Blase kommen kann, denn auch Facebook, Twitter und Groupon planen einen Börsengang. In Anbetracht dessen, dass LinkedIn den Wert der Aktien um über 100% erhöhen konnte und jeder Nutzer mit 130 Dollar bewertet wurde, liegt der Gedanke sehr nahe, dass es wieder zu einer Blase kommen könnte. Wollen wir nur hoffen, dass es nicht dazu kommt…
Seit Wochen heißt es nun, dass der IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in einem Hotel versucht habe eine Frau zu vergewaltigen. Doch war er es wirklich oder ist es eine Verschwörung? Wir erinnern uns mal an den Wikileaks-Gründer Julian Assange.
Durch die Veröffentlichung von Dokumenten, die nie hätten in die Öffentlichkeit gelangt werden dürfen, wurde Julian Assange schnell zum Staatsfeind. Auch er soll mit zwei Frauen gegen ihren Willen Sex gehabt haben, allerdings waren es diejenigen, die zum ihm gekommen sind. Die USA hat sogar unabhängige Anbieter dazu gezwungen, seine Konten einzufrieden und ihm so die Macht zu entziehen.
Auch im Fall Strauss-Kahn vermuten viele, dass viel mehr dahinter steckt, als man glaubt. So soll dieser absichtlich gestürzt worden sein, weil er einigen Leuten ein Dorn im Auge war. Viele vermuten sogar, dass es dazu kam, weil dieser als Präsident kandidieren wollte. Leider wissen wir es aber nicht, ob er tatsächlich versucht hat eine Frau zu vergewaltigen oder ob doch eine Verschwörung dahinter steckt. Eins wissen wir aber ganz gewiss, dort wo viel Geld fließt, geht es nie richtig sauber zu…
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Die USA hat vor einigen Wochen eine Staatsverschuldung von 14,3 Billionen Dollar erreicht. Damit steht nun nicht nur die USA vor einer großen Aufgabe bzw. Gefahr. Wir erinnern uns, seitdem Lehman Brothers pleite gegangen sind, hat sich leider nicht viel getan.
Nun könnte es erneut zu einer Weltwirtschaftskrise kommen, die alles bisherige überschattet. Es hängt alles davon ab, ob die Rating-Agenturen die vereinigten Staaten herabstufen. Sollte dies der Fall sein, so könnte es eine Lawine auslösen und das gesamte Bankensystem kippen.
Die USA scheint es jedoch nicht weiter zu stören und folgen dem bisherigem Kurs. Fragt sich nur: Wie lange kann dieses Spielchen noch gespielt werden? In Europa gelten die Griechen als schlimme Sünder, doch scheint keiner über den Pazifik zu schauen. Wollen wir nur hoffen, dass das Spielchen noch eine Weile gut geht und die USA bis dahin die Verschuldung wenigstens ein bisschen abbauen können…
Soll Griechenland aus der EU austreten? Was für Auswirkungen würde dies haben und wäre ein Austritt überhaupt sinnvoll? All diese Fragen beschäftigen aktuell die europäische Wirtschaft. Experten sind der Meinung, dass ein Austritt Griechenlands aus der EU fatal sein könnte.
Die Schulden, die Griechenland aktuell in Euro hat, könnten mit Drachme nicht mehr gedacht werden. So müssten viele Schuldiger auf ihre Forderungen verzichten und das nicht nur in Griechenland, sondern in ganz Europa. Es könnte zu einem Ansturm bei den griechischen Banken geben, wodurch die Banken in die Knie gezogen werden und pleite gehen könnten. Eine aktuelle Diskussion gibt einen guten Einblick in die Lage. Allein durch die Diskussion verliert der Euro wieder an Wert.